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Reisen nach Lissabon

Lissabon liegt am größten Fluss des Landes, dem Tejo. Es ist zugleich Regierungssitz, größter Hafen, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Portugals. Eine typische europäische Großstadt, könnte man meinen. Dennoch ist Lissabon anders. Die lange Zeit der Militärregierung unter Salazar bis 1974 hat ihre Spuren hinterlassen. Immer noch sind viele Häuser renovierungsbedürftig, gar baufällig, wirken ganze Stadtteile verlassen und leer.
Wer aber meint, Lissabon sei keine Reise wert, der irrt gewaltig. Seine Schönheit mag noch etwas blass sein, aber sie ist da. Lissabon zieht gerade durch seine Brüche den Reisenden in seinen Bann. Nicht erst seit der Expo 1998 ist Lissabon mit Wucht in das 21. Jahrhundert katapultiert worden. Moderne Designer haben Häuser, Hotels und Shoppingpassagen gestaltet. Ausgewanderte Portugiesen kehren zurück oder renovieren Ferienwohnungen. Lissabon ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht.
Überall präsentiert es sich als junge, dynamische Stadt am Wasser. Dieses Lissabon hat Ähnlichkeit mit Barcelona. Anders als die katalanische Stadt aber hat Lissabon einen ganz besonderen Charme: Alt und Neu stehen hier dicht beieinander, Tradition und Moderne, Fado und Lebensfreude sind liebenswerte Brüche, die Stadt und Menschen in Lissabon prägen. Der Fado, diese traurige, herzzerreißende Musik der Portugiesen, drückt das Lebensgefühl Lissabons aus und erinnert an den Blues der Schwarzamerikaner.
Lassen Sie sich ein auf dieses unverfälschte Kleinod. Sie werden den Charme Lissabons spüren: zum Beispiel die enge Beziehung seiner Bewohner zum Tejo. Besichtigen Sie den Torre de Belem und das Hieronymuskloster, beide Weltkulturerbe, das Seefahrerdenkmal Padrão dos Descobrimentos und Sie spüren den Stolz Portugals aus früheren Zeiten als führende Seefahrernation.



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