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Reisen nach Madeira

Die im Atlantik ca. 700 Kilometer westlich von Marokko gelegene Felseninsel Madeira (portugiesisch Holz) wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch gerne Perle des Atlantiks oder Blumeninsel genannt. Denn wegen der im Jahresdurchschnitt nur wenig schwankenden Temperatur von 19 Grad in den Winter- und 25 Grad in den Sommermonaten wächst dort eine fast tropische Pflanzenwelt heran.
Die zu Portugal und damit zur Europäischen Union gehörende Insel Madeira selbst bildet zusammen mit der Nachbarinsel Porto Santo und wenigen kleinen Insel die autonome Provinz Madeira. Madeira hat 265.000 Einwohner auf einer Fläche von 794 Quadratkilometern (Nachbarinseln eingeschlossen). Die Inselhauptstadt ist Funchal, weitere Städte sind Machico, Santa Cruz und Santana. Über 90 Prozent der Bevölkerung ist katholisch.
Touristisch erschlossen wird Madeira hauptsächlich von Besuchern aus Großbritannien, für die die Insel das Haupturlaubsziel ist. Aber auch aus den anderen europäischen Ländern ist die Touristenzahl vor allem von Wanderern größer geworden. Denn entlang der besonders im Nordteil der Insel befindlichen Levadas sind vor über 300 Jahren bereits Wanderwege angelegt worden. Ebenfalls erwähnenswert ist die zwischen dem Pico do Arieiro und dem höchsten Berg Pico Ruivo verlaufende Wanderroute durch die Berge.
Für Sonnenanbeter und Meereshungrige ist Madeira jedoch das verkehrte Urlaubsziel, denn durch die steil ins Meer fallende Küste gibt es wenige Strände, die zum Baden geeignet sind. Sandstrände sucht man auf Madeira vergebens; es gibt nur einen künstlich angelegten Strand in Calheta.
Wer auf Madeira urlaubt, sollte sich auch kulinarisch von der Vielfalt überzeugen lassen. So zum Beispiel mit Maronen, dem Degenfisch und vor allem dem Wein.



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