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Reisen auf die Malediven

Die Republik der Malediven liegt im Indischen Ozean, südwestlich von Indien. Die Hauptstadt und Hauptinsel der Malediven ist Mahé, eine Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern. Unweit von Mahé befindet sich auch die Flughafeninsel der Malediven über die Besucher das beliebte Urlaubsland erreichen. Von Mahé aus werden die Besucher dann mit Helikoptern, Booten oder kleinen Wasserflugzeugen zu ihren Urlaubsinseln gebracht.

Der Inselstaat besteht aus rund 2000 kleinen Inseln von denen die meisten unbewohnt sind. Die Inseln bilden 19 Inselgruppen die sich auf einer Länge von fast 1000 Kilometern von Norden nach Süden im Ozean verteilen. Auf 90 Inseln befinden sich teilweise sehr exklusive Hotels und Ressorts für Besucher.

Die Malediven bieten Besuchern so vor allem Erholung inmitten der faszinierenden Natur der Insellandschaft. So sind die Inseln der Malediven sehr flach und das Inselinnere der meisten von ihnen ist mit dichten Wäldern bedeckt. Diese bestehen größtenteils aus Palmen und Brotfruchtbäume und reichen oftmals bis an die weißen Sandstrände aus Korallensand welche die meisten Inseln umgeben. Dort spenden die Palmen wohltuenden Schatten. Auf den Inseln leben 120, teilweise seltene Vogelarten sowie viele kleine Reptilien. Besonders bekannt sind die seltenen Meeresschildkröten, die auf vielen Inseln brüten und unter besonderem Schutz stehen. Darüber hinaus überwintern viele Zugvögel auf den Inseln.

Die Inselregierung der Malediven legt großen Wert auf den Erhalt der Natur auf den Inseln. Aus diesem Grund dürfen jeweils höchstens 20 Prozent der Fläche jeder Insel bebaut werden und kein Gebäude auf einer Insel darf höher sein als deren höchste Palme. Hotelburgen und große Clubanlagen findet man auf den Malediven aus diesem Grund nicht vor. Die Veranstalter und Hotels setzen vielmehr auf Individualtourismus mit wenige Besuchern auf den Hotelinseln und einem individuellen Freizeitangebot. Dabei sind besonders die Wassersportmöglichkeiten auf den Malediven sehr vielfältig. Besonders beliebt ist die Inselgruppe bei Tauchern und Schnorchlern. Sie werden von den farbenfrohen Korallenriffen angezogen die die Inseln umgeben und aufgrund der strengen Naturschutzbestimmungen gut erhalten sind. Dort können auch Anfänger die bunte Tier- und Pflanzenwelt der Riffe problemlos erkunden. Auf den meisten Inseln gibt es anerkannte Tauchschulen in denen man Ausrüstungsgegenstände auch ausleihen kann. Von hier aus finden auf Wunsch auch Ausflüge zu besonders interessanten Tauchrevieren statt, so dass auch Fortgeschrittene immer wieder neue Herausforderungen finden können. Auch zum Segeln und Kanu fahren sind die Bedingungen im Indischen Ozean nahezu optimal. Angler kommen bei Bootstouren zu den reichhaltigen Angelgründen auf der offenen See auf ihre Kosten. Viele Veranstalter bieten Kreuzfahrten und Segeltouren von Insel zu Insel an, so dass ihre Gäste mehrere Inseln in einem Urlaub kennen lernen können.



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