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Reisen in die USA

Die USA - weites Land zwischen zwei Ozeanen

Die USA - die Vereinigten Staaten von Amerika - sind flächenmäßig der drittgrößte Staat der Erde und nehmen ca. 40 % des Gebietes von Nordamerika ein; neben Alaska und Hawaii zählen 48 Bundesstaaten zum sog. Kernland zwischen Atlantik und Pazifik. Die Nord-Süd-Ausdehnung der USA beträgt ca. 2.500 km, zwischen der Ost- und der Westküste liegen rund 4.500 km mit 4 unterschiedlichen Zeitzonen. Aufgrund der geographischen Ausdehnung sind nahezu alle Klimate der Erde vertreten, arktisches Klima in Alaska, mediterrane Küste in Kalifornien, subtropisches und tropisches Klima in Florida und auf Hawaii und Wüstenklima in den Trockengebieten zwischen den Rocky Mountains und der Sierra Nevada. Dies hat jedoch auch den Vorteil, dass Sie als Urlauber sicherlich einen Ort finden, der Ihren Klimavorstellungen entspricht. Bei der Planung der Reise sollten Sie auch die Jahreszeiten berücksichtigen, denn die Wüstengebiete im Westen z.B. haben im Frühjahr noch angenehme Temperaturen, im Hochsommer jedoch ist die Durchfahrt durch das „Death Valley“ für Wohnmobile verboten. Die Neuengland-Staaten glänzen v.a. im Herbst mit der Laubfärbung des „Indian Summer“, und Kalifornien oder Florida haben eigentlich das ganze Jahr über Saison.

Haben Sie erst einmal die Einreiseformalitäten überstanden, steht Ihnen Amerika offen, nur etwas Zeit sollten Sie schon mitbringen; für eine Reise von Küste zu Küste sind 4 Wochen das Minimum, besser wären 8 Wochen oder mehr, um einen möglichst umfassenden Eindruck zu gewinnen. Wenn Sie hauptsächlich Städte besuchen wollen, sind Flugzeug oder Bahn die passenden Verkehrsmittel, denn sie verbinden alle größeren Städte; für Dampflokfans gibt es auch noch viele historische Strecken. Eine preisgünstige Möglichkeit, die USA kennen zu lernen, ist die Fahrt mit dem Bus. Es existiert ein dichtes Netz von Busbahnhöfen, und Zeitfahrscheine sind 60 Tage gültig ohne km-Begrenzung. Die meisten Amerika-Touristen mieten ein Auto, ein Wohnmobil oder ein Motorrad, um das Land mit seinen vielen unterschiedlichen Regionen auf einem der Highways zu „erfahren“, wenn möglich natürlich auf der legendären „Route 66“. Für diese Urlauber sind die Motels an der Straße ideal zum Übernachten, es gibt aber auch preisgünstige Hostels (Jugendherbergen); in vielen Nationalparks werden neben Campingplätzen zusätzlich Cottages oder Cabins (Hütten) als Übernachtungsmöglichkeit angeboten.

Die Mehrzahl der Reisenden beginnt den Urlaub an der Ostküste der USA, um dann wie die frühen Siedler den Westen zu erobern. Ein guter Startpunkt sind die Neuengland-Staaten im Nordosten, die sowohl von der Landschaft als auch von den Bewohnern noch mitteleuropäisch geprägt sind; im Herbst dominieren hier die Farben des berühmten „Indian Summer“. Weiter nach Süden reiht sich eine Metropole an die andere, Boston, New York, Philadelphia und Washington; die Südostküste mit Palm Beach, Miami oder Key West besticht durch weite Sandstrände, viel Sonne und die Sümpfe der Everglades.

Die bekannteste Stadt im amerikanischen Süden ist New Orleans am Golf von Mexiko, ein Synonym nicht nur für Blues und Soul sondern auch für Baumwoll- und Getreidefelder; das milde Klima begünstigt die Landwirtschaft und lockt viele Urlauber in diese Region. Wenn Sie dem Lauf des Mississippi mit seinen Nebenflüssen (Ohio, Missouri) stromaufwärts folgen, durchqueren Sie den Mittleren Westen, der aufgrund seiner sehr fruchtbaren Böden auch „Brotkorb der Nation“ genannt wird; hier ist die Bezeichnung „weites Land“ wirklich zutreffend und die Landschaft ist trotz oder vielleicht wegen ihrer Eintönigkeit sehr beeindruckend. Die Hauptstadt des Mittleren Westens ist Chicago am Ufer des Michigansees; er gehört zu den „Großen Seen“ an der Grenze zu Kanada. Zwischen dem Eriesee und dem Ontariosee liegt eines der bekanntesten Naturschauspiele der USA, die Niagarafälle.

An den Mittleren Westen schließen sich die Rocky Mountains an, eine natürliche Grenze innerhalb Amerikas. Die Gebirgsketten reichen von Alaska bis Mexiko und enthalten den höchsten (Mt. McKinley, Alaska, 6.195 m üNN) und den tiefsten Punkt (Death Valley, -86 m unter Meeresspiegel) des Landes; im Winter sind die Berge um Denver und Boulder ein Paradies für Skifahrer und Snowboarder mit dem berühmten „Champagner-Schnee“. Im Sommer können Sie in den Rocky Mountains eine Vielzahl von Nationalparks, Naturparks, Indianerreservate oder Naturmonumente besuchen, u.a. Yellowstone-Park, Utah-Park, Grand Canyon, Monument Valley oder Death Valley; natürlich darf auch ein Abstecher nach Las Vegas nicht fehlen. Nach dem Überqueren der Sierra Nevada erreichen Sie den Pazifischen Ozean mit den Metropolen San Francisco und Los Angeles; die kalifornischen Strände laden ein zum Entspannen und zur Erinnerung an eine lange, abwechslungsreiche Reise quer durch Amerika.



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