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Mascaschlucht

Teneriffa ist ein wahres Eldorado für Wanderer und Gipfelstürmer, wo es eine Unmenge von unterschiedlichen Routen für jeden Konditionsgrad gibt. Als eine überaus reizvolle und für Durchschnittswanderer auch gut zu bewältigende Tour sei der Abstieg quer durch die

Canyons der Masca Schlucht

bis hinunter zum Atlantischen Ozean erwähnt. Der tief eingeschnittene Barranco de Masca, flankiert von mehreren hundert Metern hohen Felswänden, ist ein Naturdenkmal von ganz eigenem Rang, und der Abstieg durch die bald tropisch anmutende, bald an die Zeit der Dinosaurier, die Jura- und Kreidezeit, erinnernde malerische Landschaft ist ein Abenteuer ganz eigener Art. Der Weg entlang eines Bachs quer durch diese atemberaubende Landschaft der Masca Schlucht mit ihren Felsen und Canyons, während das Rauschen des Atlantiks immer lauter wird, hat wohl noch keinen Wanderer unbeeindruckt gelassen, und es ist sicher keine Übertreibung, zu behaupten, dass man nur in Superlativen von diesem Naturschauspiel sprechen kann. Die Tour dauert etwa 5 Std. 45 min und bewältigt einen Höhenunterschied von 650 m. Es geht über recht steile Passagen, die eine gewisse Trittsicherheit und Schwindelfreiheit von den Wanderern erfordern. Stellenweise ist der Weg recht anstrengend, und er sollte nicht gerade an Tagen mit unsicherem Wetter wie Regen und Sturm oder nach starken Regenfällen begangen werden. Bei gutem Wetter empfiehlt es sich durchaus, Badesachen mitzunehmen, um dann an der Playa de Masca etwas im Atlantik zu baden. Ab 2007/ 2008 will die Umweltbehörde übrigens auch von den Reisenden ein Eintrittsgeld fordern, wie es im Barranco del Infierno bereits üblich ist.

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Von der Straße geht es hinab zur Kapelle von Masca, wo der Weg links abbiegt und in einen Ortsteil hinab führt, der auf einem Bergrücken zwischen dem Barranco de Masca linker Hand und dem Barranco de Madre del Agua recht liegt. Die Trekkingroute in die Mascaschlucht zweigt etwa 10 m hinter einer großen Tafel und ca. 30 m vor der auf dem Bergrücken gelegenen Kneipe ab. Durch eine malerische Landschaft, die dicht mit Palmen und Agaven bewachsen ist, führt der Weg dann hinunter zum Bachbett, dem die Wanderer folgen. Nach etwa einer Viertelstunde Marsch geht es über eine Brücke und nach etwa 10 min hält man sich wieder an das rechte Bachufer. Über einen idyllischen Weg passieren Wanderer dann einige Terrassen, ehe die Strecke, quer durch Schilfdickicht, zum linken Bachufer zurück. Es folgt dann eine etwa 40 minütige Wegpassage durch Gartenterrassen, ehe der Pfad noch einmal auf auf die rechte Uferseite des Bachs führt. Quer über die Felsen hinweg geht es hinunter zu einem Wehr, wo Wanderer links abbiegen und im Bachbett eine Felsbarriere umgehen. Hier beginnt zweifellos der landschaftlich attraktivste Teil des Trails, die Felswände rücken immer enger und enger zusammen und bilden ein regelrechtes Labyrinth von kleinen Canyons und Schluchten. Nach etwa 15 min Marsch geht es durch ein Eisentor und kurz darauf gelangt man an eine Felsbarriere. Auf dem Pfad der sich nach rechts erstreckt und durch eine atemberaubende vulkanische Landschaft führt der Pfad dann wieder zum Ausgangspunkt hinauf.




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 Tipp: Pico del Teide
Der Pico del Teide ist mit 3718 Metern der höchste Berg Spaniens. Auch auf dem Festland wird er nicht übertroffen. Der Teide liegt im Zentrum der Insel Teneriffa und ist vulkanischen Ursprungs. Im Winter ist er oft schneebedeckt.
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