La Gomera ist eine der kleineren Kanarischen Inseln. Die Insel liegt etwa 30 km westlich von Teneriffa und ca. 350 km vom afrikanischen Festland entfernt. Der Garajonay erhebt sich mit 1487 Metern über die fast kreisrunde Insel. La Gomera hat sich einen großen Teil seiner Ursprünglichkeit bewahrt. Die Insel ist bekannt durch ‚El Silbo‘, die nur hier existierende Pfeifsprache der Gomeros und auch als Zwischenstation auf den Entdeckungsfahrten des Kolumbus. Die teils mit urwaldählichen Lorbeer- und Erikawäldern, teil aus karger Landschaft bestehende Insel ist ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde. Passende Unterkunft bieten zahlreiche private Ferienhäuser und Ferienwohnungen.
Ideal zum Wandern und in früheren Jahren unter Aussteigern sehr beliebt wird La Gomera von einer einzigartigen, wildromantischen Landschaft geprägt. Tief in den Vulkanfels eingeschnittene Barrancos erstrecken sich vom Inselinneren zur Atlantikküste hin und geben der fast kreisrunden Insel zusammen mit dem kargem Bergland, üppig bewachsenen Tälern und dem Nebelwald ‚El Cedro‘ ein eigenes Gesicht.
Sechs Gemeinden (San Sebastian, Hermigua, Agulo, Vallehermoso, Valle Gran Rey und Alajero) erstrecken sich über die Insel. Das Tal von Valle Gran Rey ist die bekannteste und touristisch am besten erschlossene Gegend La Gomeras. San Sebastian ist Inselhauptstadt und mit seinem Hafen Hauptankunftsort für den Besucher des Eilands.
Als klassisches Urlaubsziel für Badeurlaub oder Strandurlaub ist La Gomera weniger geeignet. Das was vor allem zahlreiche Wanderer und Naturfeunde anzieht, sind die üppige Vegetation und die einzigartige Landschaft. Neben sportlichen Aktivitäten findet der Urlaubsgast hier auch Ruhe, Entspannung und Erholung. La Gomera wird von Deutschland nicht angeflogen. Auf die Insel gelangt man per Ferienflieger von vielen deutschen Flughäfen bis Teneriffa Süd und von Los Cristianos per Fähre oder Jetfoil nach San Sebastian auf La Gomera. Den Transfer vom Flughafen zum Fährterminal organisiert entweder Ihr Reiseveranstalter oder Sie nehmen sich eines der zahlreichen Taxis zum Puerto de Los Cristianos. Für Exkursionen auf der Insel ist ein Mietwagen zu empfehlen. Solch ein Urlaubsauto kann man in den meisten Hotels oder in den Urlauberorten an fast jeder Ecke mieten. Besonders praktisch besonders für Individualurlauber ist die Reservierung bei einer Autovermietung per Internet.
Aufgrund von Starts von Launcher-One-Raketen wird den Flugverkehr auf den Kanaren Laufe des Monats Januar für mehrere Tage beeinträchtigt.
Virgin Orbit will diese Raketen von einer modifizierten Boeing 747 aus in den Orbit schießen. In mehr als 10000 Metern Höhe findet das Spektakel über dem Atlantik statt. Dieser spezielle Jumbojet hat den Spitznamen „Cosmic Girl“ erhalten.
Aus Sicherheitsgründen wird der Flughafen Teneriffa Süd am 9., 13., 15. und 18. von 22:16 Uhr bis 00:16 Uhr des folgenden Tages für den Verkehr gesperrt.
Für 2023 sind in den Häfen von Puertos de Tenerife insgesamt 573 Anläufe geplant, davon 313 im Hafen von Santa Cruz de Tenerife. Allein im Januar sind 40 Kreuzfahrtschiffe angekündigt. Heute werden Marella Explorer, Arvia, Aurora und Bolette mit insgesamt mehr als 8000 Passagieren im Hafen von Santa Cruz de Tenerife festmachen. Höhepunkt im Januar wird der 27. Januar sein. Die Azura, die AIDAbella, die Mein Schiff, die Borealis und La Belle des Oceans werde dann im Hafen sein.
Der Karneval in Puerto de la Cruz findet im diesem Jahr vom 9. bis 26. Februar 2023 statt.
Die Höhepunkte sind:
12. Februar – Gala zur Wahl der Kinderkönige 16. Februar – Gala zur Wahl der Karnevalskönigin 18. Februar – Karneval Eröffnungsparade 19. Februar – Karnevalsparty 22. Februar – Beerdigung der Sardine 24. Februar – Marathon der Männer 25. Februar – Großer Karnevalsumzug
Der Karneval von Santa Cruz de Tenerife beginnt in diesem Jahr am 20. Januar und dauert bis zum 26. Februar. Das diesjährige Motto lautet: „New York – die Stadt, die niemals schläft“
Die Höhepunkte:
28. Januar 2023 – Finale des Murgas-Wettbewerbes für Kinder
3. Februar 2023 – Murgas-Finale der Erwachsenen
5. Februar 2023 – Gala zur Wahl der Kinderkönigin
8. Februar 2023 – Gala zur Wahl der Seniorenkönigin
15. Februar 2023 – Gala zur Wahl der Karnevalskönigin von Santa Cruz de Tenerife
21. Februar 2023 – Großer Festumzug durch Santa Cruz
Die meisten Touristen sehen das nördlich liegende Orzola lediglich als Durchlaufstelle an, um nach La Graciosa zu gelangen. Schließlich beginnt die Fähre von hier aus die 25minütige Überfahrt zur kleinen Schwesterinsel. Doch es wäre ein Fehler, die sonstigen Attraktionen dieser Ortschaft völlig außer Acht zu lassen. Denn insbesondere die Fisch-Gourmets kommen hier voll auf ihre Kosten. Direkt am Hafen befinden sich diverse anerkannte Fisch-Lokale, die einerseits mit den vorzüglichen Speisen, andererseits aber auch mit der besonderen Atmosphäre begeistern. Während man auf der Terrasse sitzt und sich ein leckeres Essen gönnt, genießt man den Ausblick aufs Meer hinaus und beobachtet dabei die Fischerboote.
Möchte man sich selber am Fischfang beteiligen, ist dies ebenfalls möglich. Aufgrund der äußerst ergiebigen Fischgründe gilt dieses Revier nämlich als das optimale Reiseziel für Angler. Hierauf haben auch manche Einheimischen reagiert, indem sie als Verleiher aktiv wurden und die Urlauber mit der kompletten Ausrüstung ausstatten.
Wer sich für einen Aufenthalt in dieser Umgebung interessiert, wird sich insbesondere über die günstigen Übernachtungsmöglichkeiten freuen. Vergleicht man die Übernachtungskosten nämlich mit denen in den Ferienzentren, wie zum Beispiel Playa Blanca oder Puerto del Carmen, erscheinen die Preise in Orzola regelrecht günstig.
Orzola – Lanzarote – Insel Kanaren Das einzige richtige Defizit von Orzola stellt das Strandleben dar. Mit dem Playa de la Canteria ist zwar ein Strand vorhanden, doch aufgrund der starken Brandung ist dieser kaum zum Schwimmen geeignet. Wer auf das Badevergnügen also nicht verzichten möchte, sollte sich in der näheren Umgebung lieber einen anderen Strand suchen. Zu empfehlen wäre dabei der Punte de Palo – 4 Kilometer südwestlich von Orzola. Dieser Strand mag nicht unbedingt sonderlich populär sein, ist für Badeurlauber aber dennoch gut geeignet.
Las Palmas de Gran Canaria ist nicht nur die Hauptstadt der Insel Gran Canaria, sondern auch der Regierungssitz der gleichnamigen Provinz, zu der noch die östlich gelegenen Inseln Lanzarote und Fuerteventura gehören. Darüber hinaus wechselt sich Las Palmas alle vier Jahre mit Santa Cruz de Tenerife als Hauptstadt des gesamten Archipels ab. Die Einwohnerzahl von Las Palmas liegt deutlich über 400.000, jedoch weiß das keiner ganz genau. Viele Einwanderer aus Asien, Mittel- und Südamerika leben unerkannt in den ärmeren Randvierteln der Stadt.
Die zwischen Bergen und Meer gezwängte, lang gedehnte und über eine Strecke von 15 km an der Inselnordspitze verlaufende Metropole gliedert sich in diverse Stadtviertel mit jeweils unterschiedlichem Charakter. Der älteste Stadtteil heißt Vegueta. Manche der Häuser, die dort direkt nach der spanischen Eroberung gebaut wurden, stehen heute noch. Hier gibt es auch die meisten Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Triana dagegen ist geprägt vom Jugendstil, während im Ciudad Jardín typisch kanarische Architektur dominiert. Eine ganz zentrale Rolle für die Stadt spielt der Hafen Puerto de la Luz, der zu den größten Atlantikhäfen zählt. Ebenfalls einen Superlativ verdient die Playa de Las Canteras, einer der schönsten Stadtstrände der Welt.
Die Stadt Las Palmas besichtigen
Um Las Palmas richtig kennen zu lernen, empfiehlt sich ein zweimaliger Besuch. Einmal sonntags, wenn die Straßen ruhig sind: Vormittags gibt es die Folkloreveranstaltung am Parque Doramas und den Flohmarkt, nachmittags geht am Playa de las Canteras die Post ab, und eventuell wird im Fußballstadion der Stadt ein Spiel angepfiffen. Fürs Shopping und für die Museen empfiehlt sich ein zweiter Besuch unter der Woche.
Die Freizeitgestaltung in Las Palmas
Neben den bereits genannten Museen ist auch der Parque de Santa Catalina ein Ort, den man unbedingt besuchen sollte. Dort gibt es eine Veranstaltung, die sich „Blitz-Schach“ nennt und sehr gut besucht ist. Auf den ersten Blick scheint es sich nur um ein normales Blitzschach zu handeln. Doch wer mehrere Machtkämpfe in Folge beobachtet, begreift sehr schnell, dass die Königsdisziplin ihre Opfer fordert. Jeder Spieler hat pro Partie nur fünf Minuten Bedenkzeit, wird das Spiel nicht durch Schachmatt entschieden verliert derjenige, bei dem der Uhrzeiger zuerst fällt. Reine Nervensache: Ironische Zwischenkommentare oder bewusstes Einbeziehen des Publikums dienen als Psychotricks, um den wankenden Gegner aus dem Konzept zu bringen.
Die Anspannung wächst, und nicht selten kommt es am Ende zu heftigen Disputen. So sieht der Alltag aus im Santa Calina-Park zwischen Dominosteinen und Kinderkarussell, an den Straßen Calle General und Calle Presidente Alvear. Schach wird meist erst ab dem frühen Nachmittag gespielt, während die Dominospieler in der Regel deutlich früher dran sind.
Liebhaber historischer Bauten kommen in Las Palmas ebenfalls voll auf ihre Kosten. Santo Domingo beispielsweise wurde bereits im 17. Jahrhundert erbaut. Fassade und Türme wurden fast 100 Jahr später errichtet. Wertvoll sind die barocken Altäre und die von Luján Pérez geschnitzten Madonnen- und Christusfiguren.
Museumsfreunde sollten vor allem das Museo Canario besuchen. Das bereits 1879 eröffnete Kanarische Museum zeigt wertvolle archäologische und prähistorische Fundstücke, die Aufschluss über die früheren Lebensgewohnheiten der Altkanarier geben. Unter anderem wurde erforscht, dass die Ureinwohner im 15. Jahrhundert weder Rad noch Metall kannten, während in der Neuen Welt bereits Kutschen durch die Städte fuhren. Leichtes Gruseln erregen die nachgebildeten Bestattungshöhlen mit originalen Mumien sowie das Schädelkabinett. Sehenswert ist auch die integrierte Bibliothek mit interessanten Sachbüchern und wertvollen Zeitungsarchiven.
Die Catedral de Santa Ana sollte auf jeden Fall besucht werden. Diese riesige Kathedrale aus dem 15. Jahrhundert weist aufgrund ihrer 400 Jahre langen Baugeschichte unterschiedliche Stilelemente auf: Säulen, Strebepfeiler und Deckengewölbe sind gotisch, die Kirchenaltäre dagegen barock und die Außenfassaden wiederum klassizistisch. Im Inneren gibt es eine wertvolle Bilderserie der Kirchenpatronin Santa Ana und Skulpturen des einheimischen Künstlers Luján Pérez. Das Hauptportal ist nur während der Gottesdienste geöffnet, ansonsten gelangt man über einen Seiteneingang vom Diözesemuseum aus hinein. Lohnenswert ist auch die Liftfahrt auf den Turm hinaus, von dessen Plattform aus man eine wunderschöne Aussicht über die Stadt genießen kann.
Das Nachtleben von Las Palmas
Das ganze Nachtleben von Las Palmas konzentriert sich vor allem im Viertel zwischen dem Strand Las Canteras und dem Park Santa Catalina. Hier sind zahlreiche Bars, Pubs und Diskotheken angesiedelt. Wer sich gerne in Spielcasinos aufhält, sollte dem Casino Las Palmas einen Besuch abstatten.
Für Badeurlauber bestens geeignet – Las Canteras
Las Canteras ist ein wunderschöner, 4 km langer Stadtstrand mit goldgelbem, feinem Sand, der durch ein natürliches Felsenriff vor starker Brandung geschützt ist. Es gibt zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, zudem ist das lebendige Ambiente auf der Strandpromenade immer für eine Überraschung gut. Strandpatrouillen sorgen dabei für die nötige Sicherheit der Badegäste.
Auch wenn La Palma nicht die typische Badeinsel der Kanaren ist, lässt sich hier ein wunderschöner Strandurlaub verbringen. Die Touristen müssen nur bedenken, dass nicht jeder Strand wirklich hierfür geeignet ist. Denn auch wenn viele Küstenabschnitte als Playa (deutsch: Strand) bezeichnet werden, muss es sich nicht unbedingt um einen Sandstrand handeln.
Insbesondere im Norden dieser Insel liegt diesbezüglich ein Mangel vor: An der gesamten nördlichen Küste ist nicht ein einziger Strand zu finden, an dem die Touristen in den Genuss eines optimalen Badegenusses kommen. Dafür präsentiert sich jedoch im südwestlichen Bereich ein wahres Eldorado des Strandlebens. Speziell der Playa de Puerto Naos stellt in dieser Hinsicht ein echtes Highlight dar: Ein dunkelsandiger Strand, der zwar nur 600 Meter lang ist, dafür aber durch die vorhandenen Kokospalmen eine ganz besondere Idylle bietet. Ebenso weiß auch die Infrastruktur zu gefallen: Die Touristen finden hier Umkleidekabinen, Duschen, sanitäre Einrichtungen, Liegen und Sonnenschirme vor.
Nicht weit davon entfernt befindet sich der Playa de las Monjas. Frei übersetzt wäre dieser Küstenabschnitt als der „Strand der Nonnen“ zu bezeichnen. Hinsichtlich des Strandlebens ist diese Bezeichnung allerdings alles andere als wörtlich zu nehmen. Handelt es sich doch um den einzigen Küstenabschnitt von La Palma, an dem man sich dem FKK Vergnügen hingeben kann.
Während im Westen von La Palma noch viele weitere reizvolle Strände, wie zum Beispiel auch der Playa Nueva oder der Playa de Charco Verde, vorhanden sind, befinden sich im Osten relativ wenig geeignete Strände. Berücksichtigt man jedoch den Reiz dieser wenigen Küstenabschnitte, so darf man sich gerne einmal an die Ostküste begeben und dort einen wunderschönen Tag am Strand verbringen. Insbesondere Playa de Los Cancajos stellt mit seinem dunklen Lavasand eine Empfehlung dar.
Befindet man sich hingegen am Südzipfel dieser kanarischen Insel, wäre der Playa del Faro die erste Anlaufstelle. Dieser Strand ist zwar relativ klein, bietet aber aufgrund der naheliegenden Leuchttürme und der landschaftlichen Umgebung eine sehr schöne Atmosphäre.
Bevor man sich jedoch in die Wellen stürzt, ist grundsätzlich auf die Flaggen zu achten: Sollte die rote Flagge gehisst sein, ist das Badevergnügen grundsätzlich untersagt. Im Falle einer gelben Flagge liegt wiederum kein Verbot vor, dafür werden die Besucher aber um Vorsicht gebeten. Hin und wieder könnten nämlich Unterströmungen auftreten, die den Schwimmer von der Küste wegziehen. Aus diesem Grund sollten sich nur erfahrene Schwimmer ins Wasser begeben. Alle anderen warten lieber auf die grüne Flagge.
Bereits vor 220 Jahren öffnete der Botanische Garten ‚Jardín de aclimatación de La Orotava‘ im Südosten von Puerto de la Cruz auf Teneriffa seine Pforten. Eine traumhafte Blütenpracht wohin das Auge reicht. Der Jardín Botánico im Norden der Insel wurde damals angelegt um tropische Pflanzen, welche nach Europa gelangen sollten, an die gemäßigte Zone gewöhnen zu können. Der Einblick in die artenreiche Natur ist mit einem Eintrittsgeld verbunden. Die Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 18 Uhr.
Botanischer Garten – Teneriffa – Insel Kanaren Jardín de Aclimatión de la Orotava Instituto Canario de Investigaciones Agrarias C/. Retama 2 38400 Puerto de la Cruz Teneriffa