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Unwetter auf den Kanaren – mehr als 250 Flüge gestrichen

Seit Sonnabend sucht Sturm „Hermine“ die Kanarischen Inseln heim. Starke Regenfälle und Erdrutsche behindern den Verkehr besonders auf Teneriffa und den westlichen Inseln La Gomera, La Palma und El Hierro. Auch auf Gran Canaria wurden mehr als 100 Liter Regen je Quadratmeter gemessen.

Mehr als 250 Flüge wurden wegen starkem Regen und stürmischen Windböen gestrichen.

Am Sonntag fielen auf Teneriffa und El Hierro bis zu 150 Liter Regen je Quadratmeter.

La Palma: Der Vulkan hat sich beruhigt

Nach dem 12 Wochen währenden Vulkanausbruch am Cumbre Vieja hat sich das Eruptionsgeschehen seit Montag, dem 13.12.2021, beruhigt. Um nun das Ende des Ausbruchs zu verkünden, ist es jedoch noch zu früh. Erinnert sei an den Ausbruch des Vulkans San Juan im Jahre 1949. Dieser war mehrere Tage erloschen und brach danach nochmals aus.

Aktuell gibt es keinen aktiven Lavafluss mehr, der Ausstoß von giftigem Schwefeldioxid ist nur noch sehr gering und auch die Anzahl der Erdbeben auf La Palma verringert sich stark.

Hält dieser Zustand an, können die Menschen auf La Palma endlich aufatmen und nach Freigabe durch die Behörden wieder in ihre Häuser zurückkehren. Fast 3000 Häuser wurden jedoch durch die Lavamassen zerstört.

Sturm und Regen auf den Kanaren

Aktuell beherrschen Sturm und ergiebige Regenfälle die Kanarischen Inseln. Vor allem die westlichen Inseln incl. Teneriffa sind betroffen. Der Gipfel des Teide ist sogar schon von Schnee bedeckt. Bis auf 2200 Meter Höhe wird auf Teneriffa mit Schneefall gerechnet.

Ab 2022 auch ALDI auf den Kanaren

Ab dem 2. Halbjahr 2022 wird der Discounter ALDI auch auf den Kanarischen Inseln vertreten sein. Im Gewerbegebiet von Arinaga auf Gran Canaria entsteht ein Logistikzentrum.

Videos vom Vulkanausbruch

Das IGME – Instituto Geológico y Minero – La Palma veröffentlicht laufend interessante Videos vom Geschehen auf der Kanareninsel La Palma.

Eine Fotogalerie zeigt die Arbeit des Institutes auf La Palma.

La Palma: Der Vulkan gibt keine Ruhe

Seit dem Ausbruch des Vulkans auf La Palma am 19.09.2021 wurden durch die Lava mehr als 480 Hektar Land und über 1100 Gebäude zerstört. Mehr als 6000 Menschen mussten evakuiert werden.

Die Nordwand des Ausbruchskegels des neuen Vulkans auf La Palma ist am Sonnabend in den frühen Morgenstunden eingestürzt. Ein neuer Lavastrom entstand und verwüstet nun weitere Häuser und Plantagen.

Interessanter Bericht vom MDR

Einige interessante Videos zum Geschehen folgen:

Die Fajana im Bereich der Strände El Charcón – Los Guirres

Westliche Kanaren: Flugverkehr beeinträchtigt

Nachdem seit Donnerstag der Flughafen La Palma wegen der durch den Vulkan verursachten Aschewolke außer Betrieb ging, wirkt sich nun die Aschewolke auch auf den Flugverkehr der Flughafen Teneriffa Süd und La Gomera aus. Neben diesen beiden Flughäfen ist auch Teneriffas Nordflughafen von Verspätungen und Umleitungen betroffen.

Zunahme der vulkanischen Aktivitäten am Cumbre Vieja

Der Livestream von TV La Palma zeigt das aktuelle Geschehen auf La Palma. Auch RTVC zeigt Livebilder.

Am Freitag mussten weitere Gebiete im Umkreis des Vulkans evakuiert werden. Betroffen sind Tajuya, Tacande de Abajo und der bisher nicht evakuierte Teil von Tacande de Arriba. Grund ist die Zunahme der explosiven Eruptionen verbunden mit der Entstehung von zwei neuen Schloten. Einige Bewohner mussten bereits zum zweiten Mal ihr Haus verlassen. Bisher sind 160 Bewohner von den neuen Evakuierungen betroffen.

Am Freitag Nachmittag entstand die neue Ausbruchstelle nach einer heftigen Explosion, offensichtlich als Folge einer Verstopfung des Kraters. Experten äußerten Befürchtungen, dass der Eruptionskegel des Vulkans zusammenbrechen könnte.

Lava ergoss sich in einem bisher 1 Kilometer langen Lavastrom den Hang hinunter. Mehrere Erdbeben gingen dem neuen Ausbruch voran.

Die Vulkanasche wird bis ein eine Höhe von 3000 Metern hinaufgeschleudert und die Aschewolke treibt durch Wind in südliche Richtung nach La Gomera und El Hierro. Auch den Norden der Insel Teneriffa hat sie bereits erreicht. Die lokale Fluggesellschaft Binter musste bereits Flüge zu den von der Vulkanasche betroffenen Inseln absagen. Auch Flüge vom europäischen Festland zu den Inseln sind bereits betroffen. Mit weiteren Behinderungen im Flugverkehr muss gerechnet werden.

Im Südwesten der Insel gibt es zahlreiche Verkehrsbehinderungen durch zerstörte Straßen im Bereich der Lavaströme und durch Sperrungen im Großraum des betroffenen Gebietes.

Die Teleskope des Observatorium Roque de Los Muchachos mussten bereits geschlossen werden. Der Ascheregen lässt einen Betrieb nicht zu. Das teilte das Instituto de Astrofísica de Canarias (IAC) mit.

Bisher hat die Lava mehr als 190 Hektar Land geschluckt, über 400 Häuser und mehr als 15 Kilometer Straße zerstört. Mehr als 6000 Menschen mussten evakuiert werden.

(Quelle: canarias7, diariodeavisos)

Aktuelles zum Vulkanausbruch auf La Palma

Mittlerweile hat sich der Lavastrom verlangsamt, verschlingt jedoch weiterhin Häuser und landwirtschaftliche Betriebe. Bisher sind mehr als 300 Häuser zerstört und fast 200 Hektar Land von den Lavamassen bedeckt.

Mit dem Lavaauswurf des Vulkans ist ein giftiger Ascheregen und der Austritt verschiedener Gase, vor allem Schwefeldioxid, verbunden. Aktuell wird damit gerechnet, dass sich eine Schwefeldioxidwolke über die östlicher gelegenen Kanarischen Inseln bis zur iberischen Halbinsel und den Mittelmeerraum bewegt. Mit Beeinträchtigungen des Flugverkehrs nach La Palma muss durch Vulkanasche gerechnet werden.

Eine Webapplikation zeigt Details zum Lavastrom und zur Lage des neuen Vulkans. Der Viewer vom National Cartographic System stellt diese auf Basis der Daten von Copernicus Sentinel 2021 dar.

Die Schäden, die der Vulkanausbruch verursacht, sind enorm. Man rechnet mit Schäden in Höhe von 400 Mio Euro. Vor allem der Ort Todoque ist betroffen. Zahlreiche Bewohner mussten ihre Häuser verlassen und konnten nur das Notwendigste mitnehmen.

Die Bewohner La Palmas, die ihre Häuser und Wohnungen verloren haben, werden aktuell in freien Ferienwohnungen und Hotels untergebracht. Die Kanarische Regierung will 73 Wohnungen bzw. Häuser kaufen, um Betroffenen Unterkunft zu bieten.

21.09.2021: La Palma ist ein Katastrophengebiet

Nachdem nahe Tacande bei El Paso ein weiterer Vulkanschlot entstand und massiv Lava auswirft hat der Vulkanausbruch mittlerweile 166 Häuser und zahlreiche kleine landwirtschaftliche Betriebe zerstört. Über 300 kleine Bananenplantagen und Ziegenfarmen sind betroffen. Über 106 Hektar Land sind mit Lava bedeckt (Stand Montag Abend). Viele Menschen verloren ihr gesamtes Hab und Gut.

Die neue Ausbruchstelle ist etwa 900 Meter von der ursprünglichen Hauptausbruchstelle entfernt. Sie entstand nachdem in dieser Gegend ein Erdbeben mit Stärke 4,1 registriert wurde, das stärkste Beben seit dem Ausbruch des Vulkanes. Auch am heutigen Tag gab es wieder mehrere Erdstöße.

Das erweiterte eruptive Geschehen erforderte weitere Evakuierungen im Bereich Tacande und weitere Straßensperrungen.

Der Lavastrom verlor in den letzten Stunden an Tempo. Somit erreichte er gestern Abend noch nicht das Meer. Welchen Weg die Lava in Richtung Meer nimmt, ist nach wie vor nicht vorhersehbar. Todoque, ein Ortsteil von Los Llanos de Aridane, wird wohl demnächst von den Lavamassen erreicht. Evakuierungen von Mensch und Tier laufen bereits.

Zahlreiche Einsatzkräfte der UME, des Militärs und der Feuerwehr sind im Einsatz. Vorsorglich wurden weitere Löschflugzeuge nach La Palma verlegt, um eventuelle Waldbrände bekämpfen zu können.

Der Bereich in dem der Lavastrom das Meer erreichen könnte wurde vorsorglich gesperrt. Damit haben auch die Fischer mit den Auswirkungen der Katastrophe zu kämpfen.

Beeindruckende Bilder vom Geschehen auf La Palma