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Kanaren wieder Risikogebiet

Ab Sonntag (20.12.2020) stehen die Kanarischen Inseln wieder auf der RKI-Liste der Risikogebiete. Damit stuft auch die Bundesregierung die Kanaren, wie den Rest Spaniens, als Corona-Risikogebiet ein und verbindet dies mit einer Reisewarnung.

Die letzten 8 Wochen galt für die Kanaren keine Reisewarnung und bot sich als „Fluchtziel“ für diejenigen an, die dem Lockdown in Deutschland entkommen wollten.

Besonders auf Teneriffa sind in der letzten Zeit die Neuinfektionen stark gestiegen.

AIDA Kanaren-Kreuzfahrten ab 5. Dezember

AIDA startet ab 5. Dezember 2020 ab Gran Canaria mit AIDAperla zu den beliebten Kanaren-Kreuzfahrten. Ab 20. Dezember wird AIDAmar ebenfalls im Kanarischen Archipel unterwegs sein.

Die Fahrtrouten weichen allerdings von den bisher üblichen Routen ab. Madeira wird nicht angelaufen. Die Fahrtroute führt nun von Las Palmas de Gran Canaria über Santa Cruz de La Palma, Santa Cruz de Tenerife (mit Aufenthalt über Nacht), Puerto de Rosario (Fuerteventura) und Arrecife (Lanzarote) zurück nach Las Palmas auf Gran Canaria.

Kanaren & Corona

Aktuell (November 2020) stellt sich die Lage auf den Kanarischen Inseln im Vergleich zu Mitteleuropa vergleichsweise entspannt dar. Aktuelle Daten zu den einzelnen Inseln incl. Daten zu jeder einzelnen Gemeinde sind unter folgendem Link zu finden:

COVID-19 Echtzeit-Tracking sowie Krankenhauskapazitäten auf den Kanarischen Inseln

Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Artikel http://www.kanaren-virtuell.de/news/kanaren-reisewarnung-aufgehoben/

Auf den Kanaren müssen ab 14. November 2020 alle Besucher, die mindestens 6 Jahre alt sind und sich in einem Hotel, Ferienwohnung oder Ferienhaus aufhalten möchten, ein negatives Testergebnis auf COVID-19 vorlegen. Einzelheiten dazu auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

Kanaren: Reisewarnung aufgehoben

Zum 24. Oktober 2020 hebt das Auswärtige Amt der Bundesregierung voraussichtlich die Reisewarnung für die sieben Kanarischen Inseln auf. Für das spanische Festland und die Balearen bleibt diese jedoch bestehen.

Somit können die letzten Tage der Herbstferien noch für eine Last-Minute Reise auf eine der Inseln genutzt werden, ohne nach Rückkehr in Deutschland in Quarantäne zu müssen.

Verschiedene Reiseveranstalter bieten passende Reisen an. Für die Winterreisesaison und die beliebten Kreuzfahrten durch den Kanarischen Archipel kommt die Aufhebung der Reisewarnung doch noch rechtzeitig.

Für Deutsche, die auf die Kanaren reisen wollen, ist es nach wie vor verpflichtend, ein Formular zur Gesundheitskontrolle auszufüllen und damit den für die Einreise nötigen QR-Code zu generieren.

Die amtliche Mitteilung und weitere Hinweise zur Einreise sind hier zu finden.

TUI Cruises wieder rund um die Kanaren unterwegs

Ab 4. Dezember 2020 bis zum Ende des Jahres werden verschiedene Kreuzfahrten mit der Mein Schiff 2 als „Blaue Reise“ angeboten. Los geht es jeweils am Santa Cruz de Tenerife.

Ab Anfang Januar 2021 übernehmen dann die Mein Schiff 4 mit den bekannten Routen incl. Madeira und ab Februar 2021 die Mein Schiff 3 Kanaren in Kombination mit den Kapverdischen Inseln und/oder den Azoren. Hier werden sehr interessante Reisen über jeweils 14 Tage angeboten. Start und Ziel ist jeweils der Hafen von Santa Cruz de Tenerife.

Teneriffa: TUI Cruises transferierte Besatzungen

Am 16. und 17. April gab es im Hafen von Santa Cruz de Tenerife einen Transfer von Besatzungsmitgliedern mehrerer Schiffe der Reederei TUI Cruises. Mit Genehmigung der Gesundheitsbehörden und der Hafenbehörde wurde die Mehrheit der Besatzungsmitglieder der Schiffe Mein Schiff Herz , Mein Schiff 1 , Mein Schiff 2 und Mein Schiff 3 auf Mein Schiff 3 transferiert, um mit diesem die Besatzungen nach Deutschland zu bringen.

Der Transfer der Besatzung erfolgt unter strengen Sicherheitsmaßnahmen. Während der Andockzeit werden die Schiffe mit Lebensmitteln und Treibstoff versorgt. Danach werden Mein Schiff Herz , Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 im Hafen von Santa Cruz verbleiben.

Gemäß den geltenden Vorschriften zur Bekämpfung des Coronavirus dürfen Kreuzfahrtschiffe, die in Häfen verbleiben, keine Passagiere an Bord haben und die Besatzung muss auf ein Minimum reduziert werden.

Zuvor lagen Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 vor Barbados. Von dort war ein Ausfliegen der Crew nicht möglich. Die Überfahrt von Barbados nach Teneriffa dauerte rund 14 Tage.

Quelle: www.eldia.es

Fernsehgarten on tour abgesagt

Für nächste Woche waren auf Fuerteventura die Aufzeichnungen für die diesjährige ZDF-Sendung „Fernsehgarten on tour“ geplant. Gesendet werden sollten diese ab 24. März im ZDF.

Wegen der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus erfolgte nun die Absage.

Coronavirus: Neue Fälle auf Teneriffa

Neben dem italienischen Arzt und seiner Frau, die gestern positiv getestet wurde, sind mittlerweile auch noch 2 weitere Personen aus der Gruppe der 10 italienischen Touristen positiv getestet worden.

Die über 1000 Gäste des H10 Costa Adeje Palace Hotel in Adeje stehen weiterhin unter Quarantäne. Mit einer kurzen Erklärung per unter der Zimmertür durchgeschobenen Zettel wurden sie aufgefordert, die Zimmer nicht zu verlassen bis die Gesundheitsbehörden diese Anordnung wieder aufheben. Den konkreten Grund erfuhren die Gäste dann erst über soziale Medien und durch Kontakt mit Angehörigen.

Das Coronavirus hat die Kanaren erreicht

Am Dienstagmorgen wurden mehr als 1000 Urlauber im Hotel H10 Costa Adeje Palace in der Gemeinde Adeje im Süden Teneriffas unter Quarantäne gestellt. Ein italienischer Staatsbürger, der sich seit einer Woche in diesem Hotel aufhielt, wurde positiv auf den Coronavirus Covid-19 getestet und wird ins Universitätsklinikum Nuestra Señora de Candelaria in La Laguna eingeliefert.

Der Fall wurde vom Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln bestätigt.

Der aus der italienischen Region Lombardei stammende Tourist meldete sich wegen Fieber in der Notaufnahme der Klinik Quirón Sur in Adeje, wurde dort getestet und isoliert.

Quelle: diariodeavisos.com

Calima mit Sandsturm

Mehr als 800 Flüge von und zu den Kanarischen Inseln sind in den letzten Tagen ausgefallen. Mehr als 12000 Fluggäste sind betroffen. Mittlerweile nahmen die im Laufe den Tages gesperrten Flughäfen ihren Betrieb schrittweise wieder auf. Am späten Sonntagabend gab es nur in Teneriffa Süd noch Einschränkungen. Besonders Kreuzfahrtgäste sind betroffen. Deren Maschinen mussten oft nach Portugal oder Marokko umgeleitet werden oder hoben erst gar nicht ab. Besonders AIDA ist mit dem Gästewechsel auf AIDAnova und AIDAstella betroffen. Die AIDAstella verlängert ihren Aufenthalt in Las Palmas de Gran Canaria deshalb bis Montag 12 Uhr. Verschiedene Flüge, die Gäste für die AIDAnova zu den Kanaren bringen sollten, werden nun nach Funchal auf Madeira geleitet.

Der Sturm vom afrikanischen Kontinent bringt mittlerweile nicht nur den orangefarbenen Staub auf die Kanaren, sondern auch Heuschrecken.

Am gestrigen Sonntag waren die Kanarischen Inseln der am stärksten verschmutzte Ort weltweit. Die Menschen leiden unter dem extremen Staub.

Auf Teneriffa mussten am Sonntag in verschiedenen Gebieten im Norden insgesamt 1400 Menschen wegen Bränden evakuiert werden. La Quinta, Las Candias, Icod el Alto und La Asomada sind betroffen. Im zu Santa Ursula gehörenden La Quinta mussten mehrere Hundert Einwohner und Hotelgäste evakuiert werden. Auch in Puerto de la Cruz (San Antonio) müssten 300 Einwohner vorübergehend ihre Häuser verlassen. Am Nachmittag konnten sie zurückkehren.