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Zunahme der vulkanischen Aktivitäten am Cumbre Vieja

Der Livestream von TV La Palma zeigt das aktuelle Geschehen auf La Palma. Auch RTVC zeigt Livebilder.

Am Freitag mussten weitere Gebiete im Umkreis des Vulkans evakuiert werden. Betroffen sind Tajuya, Tacande de Abajo und der bisher nicht evakuierte Teil von Tacande de Arriba. Grund ist die Zunahme der explosiven Eruptionen verbunden mit der Entstehung von zwei neuen Schloten. Einige Bewohner mussten bereits zum zweiten Mal ihr Haus verlassen. Bisher sind 160 Bewohner von den neuen Evakuierungen betroffen.

Am Freitag Nachmittag entstand die neue Ausbruchstelle nach einer heftigen Explosion, offensichtlich als Folge einer Verstopfung des Kraters. Experten äußerten Befürchtungen, dass der Eruptionskegel des Vulkans zusammenbrechen könnte.

Lava ergoss sich in einem bisher 1 Kilometer langen Lavastrom den Hang hinunter. Mehrere Erdbeben gingen dem neuen Ausbruch voran.

Die Vulkanasche wird bis ein eine Höhe von 3000 Metern hinaufgeschleudert und die Aschewolke treibt durch Wind in südliche Richtung nach La Gomera und El Hierro. Auch den Norden der Insel Teneriffa hat sie bereits erreicht. Die lokale Fluggesellschaft Binter musste bereits Flüge zu den von der Vulkanasche betroffenen Inseln absagen. Auch Flüge vom europäischen Festland zu den Inseln sind bereits betroffen. Mit weiteren Behinderungen im Flugverkehr muss gerechnet werden.

Im Südwesten der Insel gibt es zahlreiche Verkehrsbehinderungen durch zerstörte Straßen im Bereich der Lavaströme und durch Sperrungen im Großraum des betroffenen Gebietes.

Die Teleskope des Observatorium Roque de Los Muchachos mussten bereits geschlossen werden. Der Ascheregen lässt einen Betrieb nicht zu. Das teilte das Instituto de Astrofísica de Canarias (IAC) mit.

Bisher hat die Lava mehr als 190 Hektar Land geschluckt, über 400 Häuser und mehr als 15 Kilometer Straße zerstört. Mehr als 6000 Menschen mussten evakuiert werden.

(Quelle: canarias7, diariodeavisos)

Aktuelles zum Vulkanausbruch auf La Palma

Mittlerweile hat sich der Lavastrom verlangsamt, verschlingt jedoch weiterhin Häuser und landwirtschaftliche Betriebe. Bisher sind mehr als 300 Häuser zerstört und fast 200 Hektar Land von den Lavamassen bedeckt.

Mit dem Lavaauswurf des Vulkans ist ein giftiger Ascheregen und der Austritt verschiedener Gase, vor allem Schwefeldioxid, verbunden. Aktuell wird damit gerechnet, dass sich eine Schwefeldioxidwolke über die östlicher gelegenen Kanarischen Inseln bis zur iberischen Halbinsel und den Mittelmeerraum bewegt. Mit Beeinträchtigungen des Flugverkehrs nach La Palma muss durch Vulkanasche gerechnet werden.

Eine Webapplikation zeigt Details zum Lavastrom und zur Lage des neuen Vulkans. Der Viewer vom National Cartographic System stellt diese auf Basis der Daten von Copernicus Sentinel 2021 dar.

Die Schäden, die der Vulkanausbruch verursacht, sind enorm. Man rechnet mit Schäden in Höhe von 400 Mio Euro. Vor allem der Ort Todoque ist betroffen. Zahlreiche Bewohner mussten ihre Häuser verlassen und konnten nur das Notwendigste mitnehmen.

Die Bewohner La Palmas, die ihre Häuser und Wohnungen verloren haben, werden aktuell in freien Ferienwohnungen und Hotels untergebracht. Die Kanarische Regierung will 73 Wohnungen bzw. Häuser kaufen, um Betroffenen Unterkunft zu bieten.

21.09.2021: La Palma ist ein Katastrophengebiet

Nachdem nahe Tacande bei El Paso ein weiterer Vulkanschlot entstand und massiv Lava auswirft hat der Vulkanausbruch mittlerweile 166 Häuser und zahlreiche kleine landwirtschaftliche Betriebe zerstört. Über 300 kleine Bananenplantagen und Ziegenfarmen sind betroffen. Über 106 Hektar Land sind mit Lava bedeckt (Stand Montag Abend). Viele Menschen verloren ihr gesamtes Hab und Gut.

Die neue Ausbruchstelle ist etwa 900 Meter von der ursprünglichen Hauptausbruchstelle entfernt. Sie entstand nachdem in dieser Gegend ein Erdbeben mit Stärke 4,1 registriert wurde, das stärkste Beben seit dem Ausbruch des Vulkanes. Auch am heutigen Tag gab es wieder mehrere Erdstöße.

Das erweiterte eruptive Geschehen erforderte weitere Evakuierungen im Bereich Tacande und weitere Straßensperrungen.

Der Lavastrom verlor in den letzten Stunden an Tempo. Somit erreichte er gestern Abend noch nicht das Meer. Welchen Weg die Lava in Richtung Meer nimmt, ist nach wie vor nicht vorhersehbar. Todoque, ein Ortsteil von Los Llanos de Aridane, wird wohl demnächst von den Lavamassen erreicht. Evakuierungen von Mensch und Tier laufen bereits.

Zahlreiche Einsatzkräfte der UME, des Militärs und der Feuerwehr sind im Einsatz. Vorsorglich wurden weitere Löschflugzeuge nach La Palma verlegt, um eventuelle Waldbrände bekämpfen zu können.

Der Bereich in dem der Lavastrom das Meer erreichen könnte wurde vorsorglich gesperrt. Damit haben auch die Fischer mit den Auswirkungen der Katastrophe zu kämpfen.

Beeindruckende Bilder vom Geschehen auf La Palma

Vulkanausbruch auf der Kanareninsel La Palma

Nachdem in den letzten Tages mehr als 6000 Erdstöße bis zu einer Stärke von 3,8 die Insel La Palma erschütterten ist es nun passiert – nach 50 Jahren Ruhe brach am Sonntag im Bereich der Cumbre Vieja auf dem Gebiet der Gemeinde El Paso ein Vulkan aus. Mit einer Explosion, gefolgt von einer Aschewolke begann der Ausbruch etwa um 15:10 Uhr. Von der Ausbruchstelle in der Gegend von Cabeza de Vaca fließt mittlerweile ein Lavastrom den Hang hinunter. Obwohl die Gegend dort oben recht dünn besiedelt ist, zerstörte der Lavastrom schon die ersten Gebäude. Auch eine Straße (LP-212) in der Bergregion wurde von der glühend heißen Lava bereits überquert. Mittlerweile hat der Lavastrom auch die LP-2 überquert und ist bis auf das Gebiet der Gemeinde Los Llanos vorgedrungen. Die Lava tritt aus aktuell 8 Öffnungen aus. Mittlerweile rechnen Experten damit, dass der Lavastrom auch die Küste erreicht.

Zum Glück hat der Vulkanausbruch keine Todesopfer gefordert.

Mittlerweile gehen Vulkanologen davon aus, dass der Ausbruch längere Zeit andauern könnte. Als problematisch wird vor allem der Austritt von Gasen, die mit dem Magma austreten, gesehen.

Die ersten Evakuierungen gab es bereits. Etwa 5000 Menschen in den Gemeinden El Paso, Tazacorte und Los Llanos sind davon betroffen.

Von der Nachbarinsel El Hierro aus sieht man den Vulkanausbruch. Auch von Teneriffa aus ist er zu sehen. Vom Flugzeug aus (Binter) bietet sich ebenfalls ein eindrucksvoller Anblick.

In einem Livestream lässt sich der der Vulkanausbruch auf der Seite von Televisión Canaria verfolgen.

Eindrucksvolle Bilder zeigen auch die folgenden Links:

Lavastrom überquert eine Straße auf La Palma

So erlebten die Einwohner in der Nähe den Vulkanausbruch

Bericht MDRBericht Bild-TVBericht wetteronlineBericht AFP

VideoVideo

Quelle: Canarias7, RTVE

### Update 20.09.2021, 10:00 Uhr ###

Zeitweise hatte die kanarische Fluggesellschaft Binter Flüge nach La Palma ausgesetzt, mittlerweile jedoch wieder aufgenommen. Die Auswirkungen auf den Flugverkehr im Gebiet der Kanarischen Inseln und speziell nach La Palma sind aktuell nicht abzusehen. Man beobachtet das Geschehen um den Vulkanausbruch jedoch sehr aufmerksam.

Auf dem Weg in Richtung Meer sind bisher mindestens 80 Häuser vom Lavastrom betroffen.

Einen Namen hat der neue Vulkan noch nicht. Man spricht noch vom Vulkan Cumbre Vieja, jedoch ist Cumbre Vieja die Bezeichnung für den gesamten Gebirgszug zwischen Inselzentrum und der Südspitze der Insel. Nahe der Südspitze fand vor 50 Jahren der letzte Vulkanausbruch statt – der Vulkan Teneguia.

Der Lavastrom bahnt sich seinen Weg in Richtung Meer. Aktuellen wissenschaftlichen Prognosen zufolge, könnte der Lavastrom in einem Streifen zwischen Puerto Naos und La Bombilla die Küste erreichen.

### Update 20.09.2021, 12:00 Uhr ###

Livestream vom Observatorio del Roque de los Muchachos aus

Unter den Evakuierten sind auch etwa 500 Touristen. Ob auch Deutsche darunter sind, ist aktuell nicht bekannt.

Immer mehr Gebäude von Lava zerstört. Nichts kann den Lavastrom stoppen.

### Update 20.09.2021, 16:00 Uhr ###

Nach neuesten Erkenntnissen wird der Lavastrom heute am Abend die Küstenregion erreichen. Mittlerweile sind über 100 Häuser den Lavamassen zum Opfer gefallen. Die über 1000 Grad heiße Lava bewegt sich mit etwa 700 Metern pro Stunde bergab.

Die Regierung der Kanaren bereitet ein Gesetzesdekret zum Wiederaufbau der betroffenen Häuser vor.

Auf RTVC sind beeindruckende Bilder von den alles verschlingenden Lavamassen zu sehen.

Auch diese Luftaufnahmen zeigen die zerstörerischen Lavamassen.

Ein weiteres Video zeigt den Lavastrom auf La Palma (IGME –
Instituto Geológico y Minero de España). Auch das 2. Video zeigt das Geschehen auf der Westseite von La Palma.

Auf der Website des IGME gibt es die aktuellen Videos vom Vulkanausbruch auf La Palma.

Es rappelt auf La Palma

Seit dem 11.09.2021 gibt es auf der Kanareninsel La Palma bisher tausende kleinere Erdbeben. Diese könnten ein Hinweis auf einen bevorstehenden Vulkanausbruch sein. Genau so begann das Geschehen um den letzten Vulkanausbruch des Teneguia vor genau 50 Jahren. Die Beben konzentrieren sich in einem Bereich im Westen der Insel rund um Los Llanos de Aridane

Ein interessanter Artikel zu den aktuellen Aktivitäten: VolcanoDiscovery

Die Behörden haben wegen der Ereignisse um einen bevorstehenden Vulkanausbruch die Warnstufe GELB ausgelöst.

Einen weiteren Artikel zum Geschehen gibt es hier.

Video vom Vulkanausbruch im Oktober 1971 – Vulkan Teneguia

Siam Park auf Teneriffa öffnet wieder

Nachdem der Loro Parque in Puerto de la Cruz an einigen Tagen mit eingeschränkter Besucherzahl und eingeschränkten Öffnungszeiten wieder geöffnet hat, wird nun nach 14 Monaten Schießung ab 29.05. der Siam Park im Süden der Insel ebenfalls an einigen Tagen (aktuell Freitag bis Sonntag) wieder öffnen. Auch hier werden Besucheranzahl und Öffnungszeiten eingeschränkt.

Kanaren-Tourismus läuft wieder an

Nachdem seit Mitte Mai 2021 die Kanarischen Inseln nicht mehr auf der Risikoliste des RKI stehen und damit die Bundesregierung die Reisewarnung aufgehoben hat, gibt es für deutsche Reiserückkehrer Erleichterungen. Eine Quarantäne ist nur nicht mehr notwendig, jedoch muss vor der Rückreise von den Kanaren ein negativer Coronatest vorgelegt werden. Detaillierte Informationen zur den Einreisebedingungen auf die Kanarischen Inseln sind auf der Tourismus-Website der Kanarischen Inseln zu finden.

Kanaren wieder Risikogebiet

Ab Sonntag (20.12.2020) stehen die Kanarischen Inseln wieder auf der RKI-Liste der Risikogebiete. Damit stuft auch die Bundesregierung die Kanaren, wie den Rest Spaniens, als Corona-Risikogebiet ein und verbindet dies mit einer Reisewarnung.

Die letzten 8 Wochen galt für die Kanaren keine Reisewarnung und bot sich als „Fluchtziel“ für diejenigen an, die dem Lockdown in Deutschland entkommen wollten.

Besonders auf Teneriffa sind in der letzten Zeit die Neuinfektionen stark gestiegen.

AIDA Kanaren-Kreuzfahrten ab 5. Dezember

AIDA startet ab 5. Dezember 2020 ab Gran Canaria mit AIDAperla zu den beliebten Kanaren-Kreuzfahrten. Ab 20. Dezember wird AIDAmar ebenfalls im Kanarischen Archipel unterwegs sein.

Die Fahrtrouten weichen allerdings von den bisher üblichen Routen ab. Madeira wird nicht angelaufen. Die Fahrtroute führt nun von Las Palmas de Gran Canaria über Santa Cruz de La Palma, Santa Cruz de Tenerife (mit Aufenthalt über Nacht), Puerto de Rosario (Fuerteventura) und Arrecife (Lanzarote) zurück nach Las Palmas auf Gran Canaria.

Kanaren & Corona

Aktuell (November 2020) stellt sich die Lage auf den Kanarischen Inseln im Vergleich zu Mitteleuropa vergleichsweise entspannt dar. Aktuelle Daten zu den einzelnen Inseln incl. Daten zu jeder einzelnen Gemeinde sind unter folgendem Link zu finden:

COVID-19 Echtzeit-Tracking sowie Krankenhauskapazitäten auf den Kanarischen Inseln

Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Artikel http://www.kanaren-virtuell.de/news/kanaren-reisewarnung-aufgehoben/

Auf den Kanaren müssen ab 14. November 2020 alle Besucher, die mindestens 6 Jahre alt sind und sich in einem Hotel, Ferienwohnung oder Ferienhaus aufhalten möchten, ein negatives Testergebnis auf COVID-19 vorlegen. Einzelheiten dazu auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.