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Die Berglandschaft Gran Canarias

Gran Canaria hat eine bemerkenswerte, sehr facettenreiche Berglandschaft zu bieten. Die gewaltigen Schluchten im zentralen Gebirgsmassiv der Insel erinnern die Betrachter häufig an die berühmte amerikanische Schlucht, den Grand Canyon im Bundesstaat Arizona. Unzählige Aussichtspunkte erlauben einen phantastischen Blick auf die gewaltigen Tiefen und bräunlich-roten Gesteinsschichten des Inselinneren und können einem schlicht den Atem rauben. Immer wieder entdecken Besucher der Bergwelt großflächige Palmenhaine und urige Bergdörfer, sowie zahlreiche Stauseen und uralte Wanderwege. Im grüneren Norden trifft man auf atemberaubende Kieferwälder und blühende fruchtbare Landstriche. Hoch in den Bergen der Insel trifft man auf eine einzigartige und faszinierende Natur, deren Schönheit manch einen zu Tränen rührt.

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Das Zentrum

Hoch oben im Zentrum liegt der wichtigste Kreuzungspunkt der Insel: das Cruz de Tejeda. Von hier aus führen viele Wanderwege hinab in die einzigartige Landschaft der Vulkaninsel. Viele Wanderwege sind uralt und wurden schon von den Ureinwohnern benutzt. Viele dieser antiken Wege ließ die spanische Krone vor vielen hundert Jahren erneuern und ausbauen, weshalb diese Strecken caminos reales genannt werden - königliche Wege.

Hier in der Mitte der Insel findet sich der der höchste Berg Gran Canarias, der Pico de las Nieves mit 1.949 Meter Höhe. Auch die Basaltmonolithen Roque Nublo und Roque Bentaiga sind im Zentrum des Gebirges zu bewundern und unbedingt eine Besichtigung wert.

Die Stauseen

Beeindruckende Stauseen finden sich überall auf der Insel. Der größte unter ihnen ist der Embalse de Soria, der ein Fassungsvermögen von 32.500.000 Kubikmetern hat. Weitere bekannte Stauseen (span.: embalses) sind: Siberio, Parralillo, El Caidero de la Niña, Cueva de las Niñas, Lugarejo, Las Hoyas, Los Pérez, Las Garzas oder Tirajana. Diese künstlichen Wasserflecken in der Berglandschaft Gran Canarias sind beliebte Ausflugsziele der Einheimischen und Inselkenner, denn hier ist der Massentourismus fern und die Natur lässt sich ruhig und entspannt genießen.

Schluchten

Von der Mitte Gran Canarias führen tiefe Schluchten, die sogenannten barrancos, hinunter zu den Küsten und verzweigen sich auf ihrem Weg wiederum zu weiteren kleineren Schluchten. Die größten Schluchten sind die barrancos Guayadeque, Tirajana, Fataga, Ayagaures, Mogán, Aldea und Agaete.

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Die verschiedenen Täler haben alle ihren ganz eigenen Reiz. So ist der Barranco de Agaete die fruchtbarste und grünste Schlucht der Insel und lädt zu einer Wanderung zwischen blühenden Blumen und duftenden Obstplantagen ein. Der Barranco de Guayadeque wiederum besticht durch seine zahlreichen natürlichen Höhlen, die einst von den Ureinwohnern genutzt wurden. Hier findet sich auch das Museum von Guayadeque, welches einen Einblick in das Leben der Ur-Canarios gewährt. Die Barrancos sind sehr unterschiedlich und halten so manche Überraschung bereit, wie kleine Wasserfälle im Inneren, die zu einem kühlen Bad einladen.


Bergdorf Gran Canaria Bergdorf Gran Canaria Bergland Gran Canaria
Blick über das Carrizal-Tal hinüber zum Teide auf Teneriffa

Naturschutzgebiete

Gran Canaria besitzt 32 Naturschutzgebiete, die ganze 43 Prozent der Insel ausmachen. Dazu gehören ein großer Teil des Bergmassivs im Inselinneren (Las Cumbres), sowie zahlreiche weitere ausgewählte Gebiete, wie die großen bewaldeten Flächen Tamadaba und Tirma oder gar die Dünen von Maspalomas.

Video: Bergland von Gran Canaria






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