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Stauseen

Ein wahrer Geheimtipp für Touristen sind die idyllisch gelegenen Stauseen auf Gran Canaria. Da die Insel über ein relativ trockenes und mildes Klima verfügt, wurden sie Seen angelegt, um als Wasserspeicher für die Obstplantagen, die Gemüsefelder und die restliche Vegetation zu dienen. Regen ist ein wertvolles Gut, das es nur wenige Tage im Jahr gibt, und dieses kostbare Wasser galt es nicht ungenutzt im Erdreich versickern zu lassen. So wurden etwa 60 Stauseen künstlich zwischen steilen Felswänden, meist schwer zugänglich im Hinterland der Insel angelegt. Die Straßen dorthin sind kurvenreich und holprig. Nur wenige Touristen verlaufen sind dorthin. Diejenigen, die ein wenig Abenteuerlust verspüren, und Teile der Insel kennenlernen wollen, die noch nicht überlaufen sind, werden erstaunt sein, welche landschaftlichen Schätze hier verborgen sind. Eingebettet in die Schluchten und Täler liegen verträumte Bergdörfer, umgeben von einer üppigen naturbelassenen Vegetation. Palmen, Agaven und Kakteen können sich hier ungehindert ausbreiten. Die beschauliche Ruhe, die über der ganzen Region liegt, vermittelt einem das Gefühl, das hier die Uhren langsamer laufen.

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Die Stauseen sind wahre Erholungsgebiete, die von den Einheimischen oft und gerne genutzt werden. Fernab vom Tourismusgeschäft, verbringen sie dort mit der ganzen Familie ihre Sonntagsausflüge. Zu den bekanntesten Seen im Bergland gehören der Cueva de las Ninas, der El Risco, der El Chorrillo, der Presa de Soria und der Cercadillo. Der größte und wohl auch der schönste See ist der Embalse de Soria. Er liegt im Süden der Insel nur 30 km vom Tourismuszentrum Costa Canaria entfernt, und bietet den Besuchern, neben deinem traumhaften Ausblick auch eine Casa. Nach ausgedehnten Spaziergängen kann man sich hier die regionale Küche schmecken lassen. In den Sommermonaten schrumpft das Wasserreservear sehr stark, so dass der See hinter der imposanten Staumauer beinahe wie eine Pfütze wirkt. Die ersten Regenfälle füllen die Wasserspeicher jedoch schnell wieder auf.

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Allerdings gehen die Umweltsünden, die überall auf unserem schönen Erdball ihre Spuren hinterlassen, auch an Gran Canaria nicht spurlos vorbei. Anhaltende Dürre ließen die Seen in manchen Jahren bedenklich klein werden. Zwar gibt es nach wie vor Jahre, in denen es heftige Regenfälle gibt, und die Wasserspeicher prall gefüllt sind. Aber davon darf man sich nicht täuschen lassen. Die Wassermengen schwanken um bis zu 1 Million m³ - das sind gewaltige Mengen. Als Touristen sollte man die Seelandschaft als Geschenk betrachten, das es zu entdecken und zu bewahren gilt.



Presa del Parralillo

Im Aldea-Tal zwischen La Aldea und Artenara liegt einer der größeren Stauseen auf Gran Canaria, der Presa del Parralillo. Auch von Ayacata im zentralen Bergland aus kann man ihn auf einer kleinen serpentinenreichen Bergstraße über El Carrizal erreichen.

Presa del Parralillo Presa del Parralillo



Embalse de Chira

Im zentalen Bergland südlich vom Roque Nublo befindet sich der Stausee von Chira. Von der Straße zwischen San Bartolome und Ayacata zweigt eine schmale Straße ab und führt etwa 6 Kilometer durch Kiefernwald hinunter zum Embalse de Chira.

Embalse de Chira - Gran Canaria Embalse de Chira - Gran Canaria



Presa del Mulato


Im oberen Mogan-Tal liegt versteckt der Stausee Presa del Mulato.


Presa de la Cueva de la Niñas

Direkt an der Straße von Mogan nach Ayacata liegt auf etwa 1000 Metern Höhe der Presa de la Niñas. An dessen Ufer gibt es einen beliebten Rastplatz (Cruz Verde) mit Campingmöglichkeit. Die Infrastruktur beschränkt sich allerdings im Wesentlichen auf ein Toilettenhäuschen und einen Wasserhahn. An Sommerwochenenden herrscht hier Hochbetrieb.

Die Straße hinauf zum Presa de las Niñas Blick zurück ins Mogan-Tal
Die Straße hinauf zum Presa de las Niñas / Blick zurück ins Mogan-Tal

Presa de las Niñas - Gran Canaria Campingplatz am Presa de las Niñas - Gran Canaria
Presa de las Niñas / Sanitärgebäude Campingplatz am Presa de las Niñas

Presa de las Niñas - Gran Canaria Rastplatz am Presa de las Niñas - Gran Canaria
Presa de las Niñas / Rastplatz am Presa de las Niñas

Rastplatz am Presa de las Niñas - Gran Canaria Rastplatz am Presa de las Niñas - Gran Canaria
Rastplatz am Presa de las Niñas - der mobile Imbiss ist nicht immer vor Ort

Rastplatz am Presa de las Niñas - Gran Canaria Rastplatz am Presa de las Niñas - Gran Canaria
Rastplatz am Presa de las Niñas - besonders an den Wochenenden erholen sich die Inselbewohner hier



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Embalse de Ayagaures und Embalse de Gambuesa

Im wunderschönen Ayagaures-Tal liegen die beiden Stauseen Embalse de Ayagaures und Embalse de Gambuesa. Ersterer befindet sich direkt beim Dörfchen Ayagaures und der zweite Stausee liegt oberhalb vom ersten See.

Blick auf Ayagaures und den Embalse de Ayagaures - Gran Canaria Embalse de Ayagaures - Gran Canaria

Blick auf Ayagaures und den Embalse de Ayagaures - Gran Canaria Ayagaures und die beiden Stauseen - Gran Canaria



Presa de Tirajana

Nahe Santa Lucia de Tirajana befindet sich von Palmen gesäumt der Stausee Presa de Tirajana. Vom Mirador La Sorrueda bietet sich ein wunderschöner Blick auf den Stausee und den Barranco de Tirajana.

Presa de Tirajana - Gran Canaria Presa de Tirajana - Gran Canaria



Embalse de Soria

Ganz am Ende des Soria-Tales befindet sich der Stausee Embalse de Soria. Das Dorf Soria und den Stausee erreicht man von Arguineguin aus nach etwa 20 km.

Embalse de Soria - Gran Canaria Embalse de Soria - Gran Canaria

Embalse de Soria - Gran Canaria Embalse de Soria - Gran Canaria






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