Von vielen Stellen entlang der Nordküste, entsprechendes Wetter vorausgesetzt, hat
man einen grandiosen Panoramablick. Dieser reicht über die verschiedenen Buchten
an der Küste und das fruchtbare Hinterland bis hinauf zum
Pico del Teide.
Mit etwas Glück liegt dann dort oben in 3718 Metern Höhe noch etwas Schnee, was
dem Inselpanorama noch das Sahnehäubchen aufsetzt. Selbst Mitte April kann es
schon noch einmal schneien. Die Bilder zeigen es.
Direkt am Meer gibt es einige kleine Orte. Diese sind meist über kleine
atemberaubende Serpentinenstraßen zu erreichen. Diese führen vom etwa 200 Meter hohen
Plateau steil zur Küste hinunter.
Ein von Nahem gesehen nicht sehr sehenswertes Beispiel ist die Retortensiedlung
Mesa del Mar. Wohl in den 70er Jahren in die Felsenküste betoniert, sieht die
Anlage jetzt recht heruntergekommen aus. Ein paar Kilometer weiter in Richtung Norden
führt eine weitere Straße die Felsklippen hinab nach
El Pris. Der in einigen
Reiseführern als idyllisches Fischerdorf angeprisene Ort hat seine Glanzzeiten
wohl auch schon hinter sich gelassen.