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Rundfahrt durch das Tenogebirge

Strecke:
Autopista del Sur - Guia de Isora - Santiago del Teide - Erjos - Ruigomez - San Juan - Icod de los Vinos - Garachico - Buenavista del Norte - Punta de Teno - Buenavista del Norte - El Palmar - Masca - Santiago del Teide - Tamaimo - Puerto de Santiago / Los Gigantes - Fanabe - Autopista del Sur


Von den Urlaubsorten im Süden geht es nach dem Autobahnende weiter über die C-822 nach Guía de Isora. Weiter dann über Chio und Tamaimo nach Santiago del Teide. Der Ort ist ein wichtiger Kreuzungspunkt am südlichen Rand des Tenogebirges. Vom Ortsausgang aus lohnt sich ein Abstecher nach Valle de Arriba. Kurz vor dem wunderschön gelegenen Ort befindet sich eine kleine Kirche.

In der Umgebung des Ortes wird neben Landwirtschaft auch Weinbau betrieben. Manchmal wabern dicke Wolken von den Gipfeln des Tenogebirges herunter in das Tal. Ausgehend von Santiago del Teide führt die Straße in zahlreichen Serpentinen und Spitzkehren hinauf in das Tenogebirge. Zu beiden Seiten der Straße erstreckt sich Lavagestein. Dieses weist verschiedene Farbtönungen auf.

Von rotbraun bis zu dunkelbraun reicht die Palette. Zwischen den Lavabrocken hat sich teils üppige Vegetation angesiedelt.
Über den 1117 Meter hohen Paß Puerto de Erjos erreicht man die Nordseite des Tenogebirges. Hier werden auf terrassierten Feldern Kartoffeln und etwas Wein angebaut. Teilweise verwildern die Felder aber wieder.

Am Ortseingang von Ruigomez erblickt man auf der linken Seite eine hübsche Kirche. Zusammen mit dem vorgelagerten Festplatz bildet sie ein sehenswertes Ensemble. In vielen Kurven geht es bergab durch üppiges Grün nach Cruz Grande. Hier zweigt eine Straße nach links zu einem Restaurant ab. Vom Aussichtspunkt auf dessen Dach hat der Besucher einen grandiosen Blick auf Cruz Grande, die mehrere hundert Meter tiefer gelegene Nordküste und die Küstenlandschaft bis hinüber nach Garachico. Als netter Nebeneffekt läßt sich hier auch gleich noch eine kleine Stärkung einnehmen.

Kurz hinter dem Abzweig nach El Tanque und Garachico befindet sich in San Juan del Reparo der Mirador de Garachico direkt an der Straße C-820. Hier sollte man unbedingt anhalten und sich einen Vorgeschmack auf den Besuch des Ortes Garachico holen. Der Blick hinunter auf den Ort und den vorgelagerten Felsen Roque de Garachico ist einfach überwältigend. Mit einem guten Teleobjektiv, ruhiger Hand oder noch besser einem Stativ lassen sich fantastische Aufnahmen dieser Perle der Nordküste machen. Spätestens nach dem dritten belichteten Film sollte man sich jedoch zum nächsten Ziel aufmachen. Bis Icod de los Vinos sind es nur wenige Kilometer.

Icod de los Vinos trägt eine Attraktion bereits im Namen. Der Ort ist ein bedeutendes Weinanbauzentrum auf Teneriffa. Zahlreiche Bodegas laden zur Verkostung des köstlichen Tropfens. Die zweite Attraktion ist der Drago, ein angeblich tausendjähriger Drachenbaum. Nach einem Spaziergang durch die sehenswerte Altstadt und einem Besuch des Schmetterlingparks kann man dann im Park an der Pfarrkirche Iglesia de San Marcos verweilen. Von der Westseite des Parks hat der Besucher dann einen guten Blick auf den Drago Milenario. Oberhalb des Parks liegt die Plaza de la Constitución. Neben mehreren sehenswerten Gebäuden laden gleich mehrere Bodegas zur Weinverkostung.

Die nächste Station auf der Rundreise ist Garachico. Der Ort liegt auf einer halbrunden Lavazunge direkt am Meer. Die Stadt hat etwa 6000 Einwohner und das Stadtbild mit den weißen Häusern und den roten Ziegeldächern ist einfach idyllisch. Rund um das Ortszentrum mit der Plaza de Libertad, dem Convento de San Francisco, der Casa de la Cultura und der Kirche Nuestra Señora de los Angeles führen schmale Gassen strahlenförmig in Richtung Meer. Nach einem Rundgang durch die Gassen der Altstadt kann man noch einen kleinen Abstecher zur Promenade am Meer machen oder ein einer der vielen Bars eine Erfrischung zu sich nehmen. Als Alternative bietet sich die Rast unter den schattenspendenden Bäumen auf der Plaza de Libertad an.

Die weitere Route führt immer am Meer entlang westwärts. Über Los Silos gelangt man nach Buenavista del Norte. Der weit verstreute Ort ist das nördliche Tor zum Tenomassiv.
Ein Abstecher zum etwa 11 km westlich gelegenen Punta de Teno lohnt sich besonders am Nachmittag. Inmitten des im Gegenlichts gleißenden Meeres zeichnen sich die Umrisse der Landzunge vor dem Panorama der Nachbarinsel Gomera ab. Von den Schildern, die am Beginn der Straße vor Steinschlag warnen, muß man sich bei ruhigem trockenem Wetter nicht unbedingt von der Durchfahrt abhalten lassen. Die Einheimischen jedenfalls sehen die Sache nicht so verbissen.

Der Leuchtturm ist wie alle Bauwerke ihrer Art in Spanien militärisches Sperrgebiet und somit nicht zugänglich. Besonders an den Wochenenden tummeln sich viele Ausflügler an einem kleinen Strand unterhalb des Leuchtturms.
Der Rückweg führt wieder über die steinschlaggefährdete Straße nach Buenavista del Norte. Von hier aus geht es dann stetig bergauf ins Tenogebirge. Dieses Gebirgsmassiv ist bis zu 1000 Meter hoch. Durch das Valle El Palmar und den Ort El Palmar geht es vorbei an einigen kleineren Siedlungen und über eine Paßhöhe nach Masca. Schon aus einiger Entfernung fasziniert die herrliche Lage des kleinen Ortes an den Hängen des Tenogebirges.

An der Straße findet man dann mit etwas Glück einen der raren Parkplätze. Einen Besuch des idyllischen Bergdorfes sollte man sich nicht entgehen lassen. Steile Gassen führen bis zum Einstieg in den Barranco de Masca hinab. Für die anspruchsvolle mehrstündige Wanderung durch den Barranco zum Meer sollte man jedoch einen extra Ausflug planen.
Im milden Mikroklima des Tales von Masca gedeihen sogar Orangen, Feigen- und Mandelbäume und zahlreiche Palmen. Bis vor etwa 15 Jahren war der Ort nur über schmale Ziegenpfade zu erreichen. Heute kann man über eine serpentinenreiche Paßstraße nach Santiago del Teide gelangen. Kommt auf dieser engen Straße ein Auto oder gar ein LKW oder Bus entgegen, heißt es Ruhe bewahren und gegebenenfalls zur nächsten Ausweichstelle zurück zu fahren.

Von Santiago del Teide aus geht es weiter bis Tamaimo. Dort nach rechts abbiegen in Richtung Puerto de Santiago und Los Gigantes. Der Besuch des Ferienortes Puerto de Santiago mit dem Panorama der steilen Felswände von Los Gigantes wird jedoch aus Zeitgründen auf später verschoben werden müssen. An der Küste entlang, vorbei an San Juan, geht es dann zurück in die Urlaubsorte im Süden.




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 Tipp: Garachico
Fährt man von Süden der Insel über das Tenogebirge in Richtung Icod und rastet an einem Restaurant bei San Juan del Reparo hat man vom Mirador de Garachico einen grandiosen Blick auf die etwa 6000 Einwohner zählende Stadt Garachico.
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