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Geschichte

Möchte man die Geschichte Gran Canarias erkunden und mehr über die Historie der wunderschönen und beliebten Kanareninsel erfahren, muss man weit zurückgehen.

Etwa in der Zeit um 1100 bis 800 vor Christus kamen aus der Stadt Cadiz vom spanischen Festland die ersten Entdecker auf die Insel. Die Phönizier machten sich mit spanischen Galeonen auf den Weg um neuem Lebensraum zu erkunden und auch Reichtümer zu suchen. Auf Gran Canaria trafen sie auf die Guanchen, die Ureinwohner der Insel, die auch die Altkanaren genannt werden. Diese Menschen waren ein sehr primitives Volk, das in Höhlen lebte oder unter Felsvorsprüngen hauste. Sie lebten friedlich zusammen, bewirtschafteten die Felder auf denen sie Gemüse anbauten und erfreuten sich an dem reichlichen Fisch, den es an der gesamten Küste zu fangen gab. Legende sagen aus, das Gran Canaria in früher Zeit einmal das sagenumwobene Reich Atlantis war, das unterging und angeblich schon 3000 v. Chr. besiedelt war. In einem jedoch kann man sich absolut sicher sein und dies ist die Tatsache, dass die Ureinwohner der Insel aus dem Norden Afrikas gekommen sind und vermutlich von den Berbern abstammen. Auf den Kanaren führten die Menschen viele Jahre ein friedliches Leben ohne Kriege, denn nach dem Untergang des römischen Reiches dachte niemand mehr an die Insel im Atlantik. Erst etwa 1000 Jahre später wurden die Kanarischen Inseln und somit auch Gran Canaria von Seefahrern aus Europa wieder neu entdeckt.

Erst im 14. Jahrhundert änderte sich für die Ureinwohner vieles und Portugiesen und Katalanen sowie die Italiener strömten auf die Insel und raubten die Tiere und machten die Menschen dort zu ihren Sklaven. Die Einwohner versuchten sich heftig zu wehren und leisteten Widerstand, der aber im 15. Jahrhundert endgültig gebrochen wurde. Im Jahre 1483 ergaben sich die Kanaren dem spanischen Eroberer Pedro de Vera nachdem viele Guanchen beim Widerstand ihr Leben verloren hatten. Die Überlebenden wurden zu Sklaven gemacht und zum Christentum bekehrt und starben so langsam aber sicher aus.

Im darauffolgenden Jahrhundert kehrte der Wohlstand ein auf Gran Canaria und der Zuckerrohranbau und der Weinanbau florierten. Als nötige Arbeitskräfte dienten Sklaven, die aus Nordafrika auf die Insel gebracht wurden. Bis ins 18. Jahrhundert hinein herrschte nun der Feudalismus auf der Insel und die Bauern, die sich um den Anbau und die Bewirtschaftung der Felder kümmern mussten, waren Leibeigene ihres Grundherrn.

Im Jahre 1912 wurden von den Spaniern eigene Gremien auf den Kanaren geschaffen und der wirtschaftliche Aufschwung setzte ein. Erst sehr spät, im Jahre 1982, wurde den Kanarischen Inseln ein historisches Ereignis beschert und sie erhielten die Ernennung zur autonomen Region, die sie bis heute geblieben ist.




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